Permanent Make-up Farben sicher, geprüft?
– und was du wirklich wissen solltest
– und was du wirklich wissen solltest
KURZÜBERSICHT
+ Seit 2022 regelt die EU-REACH-Verordnung verbindlich, was in Permanent Make-up Farben erlaubt ist.
+ REACH-konform bedeutet nicht automatisch sicher. Die Aufgabe liegt bei der Artistin, Qualität aktiv zu prüfen.
+ Bio-Pigmente gibt es nicht. Der Begriff hat mit botanischer Reinheit nichts zu tun.
+ Moderne PMU-Pigmente sind MRT-kompatibel. Das bestätigen meine eigenen Erfahrungen und die meiner Kundinnen.
+ Die Farbauswahl ist Vertrauenssache – die Artistin vertraut dem Hersteller und die Kundin vertraut der Artistin
+ Deine Artistin sollte Verantwortung übernehmen und auch unbequeme Fragen an den Hersteller stellen
+ Kontrolle und Überwachung liegen in Deutschland beim BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung), EU-weit bei der ECHA – staatliche Instanzen, die Verstöße verfolgen.
Heute Morgen lag eine Mail zum Thema „Permanent Make-up Farben sicher ?“ in meinem Postfach, die mich zum Schreiben gebracht hat. Eine Kundin schrieb mir nach meinem gestrigen Newsletter – ich hatte dort erwähnt, dass ich mir kurz vor der Beauty Masters Messe selbst mein Lippen Permanent Make-up aufgefrischt habe. Ihre Antwort war ehrlich, nachdenklich – und typisch für eine Frage, die ich öfters höre als die meisten denken:
„Ich habe immer noch Bedenken hinsichtlich der Schädlichkeit der roten PMU-Farbpigmente. Da wurden ja vor einigen Jahren einige wegen möglicher Krebsgefahr vom Markt genommen. […] Weißt du in diesem Zusammenhang mehr als ich? Gibt es mittlerweile auch Farben, die sozusagen BIO-zertifiziert sind?“
Birgit, Kundin aus NRW
Liebe Birgit, ja – ich weiß mehr.😊. Und dieser Artikel ist meine Antwort. Nicht nur für dich, sondern für alle, die sich diese Frage stellen und bisher keine ehrliche Antwort bekommen haben.
– und warum es für dich relevant ist
Seit dem 4. Januar 2022 gilt in der EU eine verbindliche Regelung für alle Tattoo- und PMU-Farben: die REACH-Verordnung (EU) 2020/2081, konkret Anhang XVII, Eintrag 75. Was sich kompliziert anhört, ist im Kern pragmatisch: Zum ersten Mal gibt es europaweit einen einheitlichen Standard, was in Pigmente für die Haut hineindarf – und was nicht.
Verboten oder stark eingeschränkt wurden rund 4.200 Stoffe – darunter kanzerogene Substanzen, bestimmte Schwermetalle wie Blei, Nickel und Kobalt sowie aromatische Amine aus AZO-Farbstoffen. Besonders rote und orangefarbene Pigmente, die vorher weit verbreitet waren, fallen unter diese Einschränkungen. Meine Kundin fragte gezielt danach, da sie sich für die Lippen Permanent Make-up Behandlung bei mir interessiert.
Seit Januar 2022 müssen alle Produkte außerdem klar gekennzeichnet sein: vollständige Inhaltsstoffliste, Chargennummer, Hersteller – alles nachvollziehbar. Zuständig für die Überwachung in Deutschland ist das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung), auf EU-Ebene koordiniert die ECHA.
REACH
Wichtig zu verstehen
REACH ist kein Zulassungssystem wie bei Medikamenten. Es gibt keine Behörde, die jede Charge prüft und abstempelt. Die Beweislast liegt beim Hersteller. Das heißt:
Das Label REACH-konform ist eine reine Herstelleraussage – keine unabhängige Zertifizierung!
– und was die Begriffe bedeuten
Das sind die Pigmente, die in der PMU am häufigsten eingesetzt werden – und die sich in der Praxis am besten bewährt haben. Anorganische Pigmente sind schwer löslich, chemisch stabil und gelten als hautverträglich. Eisenoxide kommen in der Natur vor und werden für die Verwendung auf pharmazeutische Reinheit gereinigt. Sie sind die Grundlage für ein breites Farbspektrum — von Braun-, Grau- und Schwarztönen in der Augenbrauen- und Lidstrich-Pigmentierung bis hin zu warmen Rot-, Gelb- und Nude-Tönen, wie sie häufig bei Lippen-PMU und Korrekturen eingesetzt werden.
Eisenoxide gibt es in mehreren Varianten:
Organische Pigmente sind kohlenstoffbasiert – das hat nichts mit natürlich oder aus der Pflanze zu tun. Organisch ist ein chemischer Begriff, kein Qualitätsmerkmal. Viele lebhafte Rottöne und Lippen-Pigmente basieren auf organischen Verbindungen. Sie können intensivere Farbergebnisse liefern, haben aber ein etwas höheres Allergiepotenzial bei bestimmten roten Pigmenten.
Kein PMU-Pigment wächst als Pflanze. Alle Pigmente — ob als „organisch“, „natural“ oder „bio“ vermarktet — werden in Laboren synthetisch hergestellt. Der Begriff „organisch“ ist, wie oben erklärt, ein chemischer, kein botanischer.
Historisch gab es tatsächlich tierische und hochproblematische Farbstoffe: Karmin wurde aus getrockneten Schildläusen gewonnen und früher kam auch Zinnober zum Einsatz, ein quecksilberbasiertes Pigment. Beides ist in der modernen PMU nicht mehr relevant. Aus Qualitäts- und Reinheitsgründen, wegen des hohen Allergiepotenzials und weil Quecksilberverbindungen schlicht verboten sind. Modernes PMU ist damit in aller Regel auch vegan.
Was bleibt? Bezüglich Inhaltsstoffen, Farbwirkung, Stabilität, Hautverträglichkeit und Allergiepotenzial wird kontinuierlich geforscht und gearbeitet. Alles, was an Erkenntnissen von Kundinnen, Artists, Behörden und Rohstoffseite kommt, hat direkte Auswirkung darauf, wie Hersteller ihre Formeln weiterentwickeln. Das ist gut so und auf einem bemerkenswert guten Stand. Die letzten 10 Jahre haben durch die REACH-Vorbereitung, steigende wissenschaftliche Aufmerksamkeit und aktivere Herstellerforschung tatsächlich einen spürbaren Qualitätssprung gebracht.
In den letzten Jahren ist der Begriff Hybrid-Pigmente durch die Branche gegangen. Du siehst ihn in Shops, Schulungsunterlagen, auf Messestanden. Kurze Einordnung: Das ist kein wissenschaftlich definierter Begriff, sondern ein Marketingwort. Er beschreibt in der Regel eine Mischung aus organischen und anorganischen Anteilen. Keine neue chemische Verbindung, sondern zwei Komponenten, die gemeinsam in einer Suspension vorliegen. Die Grenze zwischen organisch und anorganisch ist dabei selbst auf molekularer Ebene nicht immer scharf — was den Begriff „Hybrid“ als Kategorisierung noch weniger aussagekräftig macht. Ob das eine Qualitätsaussage ist, hängt vom konkreten Produkt ab – nicht vom Begriff.
Im chemischen Sinne gibt es keinen definierten Standard für „Hybrid-Pigmente“ in der PMU. Was Hersteller damit meinen: eine Mischung aus organischen und anorganischen Pigmentanteilen in einer Formulierung, also z.B. Eisenoxide (anorganisch) kombiniert mit organischen Verbindungen in einer Suspension.
Der Gedanke dahinter: man will die Vorteile beider Welten kombinieren, die Stabilität und Hautverträglichkeit der Anorganischen mit der Farbintensität und Lebhaftigkeit der Organischen.
Das Problem: Es gibt keine einheitliche Definition, ab welchem Mischungsverhältnis etwas „hybrid“ ist. Jeder Hersteller verwendet den Begriff nach eigenem Ermessen. Chemisch gesehen sind die meisten PMU-Farben ohnehin Mischformulierungen. „Hybrid“ ist also weniger eine chemische Kategorie als eine Marketingentscheidung.
– und warum ich selbst nachfrage
Hier wird es persönlich. Und ich finde, genau das ist Verantwortungsbewusstsein
Ich bin staatlich geprüfte medizinische Kosmetikerin und arbeite seit fast 20 Jahren in diesem Beruf. Als PMU-Trainerin, Fachautorin, TV-Expertin und Permanent Beauty Masters Jurorin habe ich schon viel gesehen und gelernt, genau hinzuschauen. Ich verlasse mich nicht auf das, was mir ein Hersteller erzählt. Ich frage nach. Ich prüfe. Und ich ziehe Konsequenzen.
Was ich jetzt schreibe, schreibe ich bewusst und ohne Umschweife. Ich habe dieses Studio alleine aufgebaut — mit Wissen, Erfahrung und dem Anspruch, niemandem außer meinen Kundinnen und meiner eigenen fachlichen Überzeugung Rechenschaft schuldig zu sein. Druck, Drohungen und das Spiel mit Abhängigkeiten sind Methoden, die bei mir nicht funktionieren — und nie funktioniert haben. Meine Position ändere ich, wenn mein Wissen dadurch wächst. Nicht wenn jemand laut genug wird.
Erst im Januar 2025 habe ich eine intensive Weiterbildung bei einem Spezialisten absolviert, der international als einer der gefragtesten Experten für PMU- und Tattoo-Farbherstellung gilt. Er beschäftigt sich seit Jahren kritisch damit, was wirklich in Farben steckt, und macht für die Anwender publik, was Hersteller lieber verschweigen. Noch in diesem Jahr stehen mindestens zwei weitere sehr wichtige Schulungen für mich selbst fest.
Ich bin außerdem Mitglied beim WCTP (World Congress on Tattoo and Permanent Make-up Research), dem weltweit führenden Forschungsnetzwerk für Tattoo- und PMU-Wissenschaft, das genau die Forschung bündelt, über die ich in diesem Artikel schreibe — weil ich wissen will, was die Wissenschaft sagt, bevor es im Marketing landet.
Warum tue ich das? Nicht weil ich muss. Weil ich es meinen Kundinnen schulde, up to date zu sein. Weil Netzwerk in dieser Branche bedeutet, früher von Problemen zu erfahren. Und weil Selbstkontrolle für mich nicht verhandelbar ist.
Von Ende 2023 bis Anfang 2025 war ich vertraglich in eine Kooperation eingebunden, bei der ich verpflichtet war Pigmente des gemeinten Anbieters bei bestimmten Anwendungen zu nutzen. Ausschließlich für Kundinnen, die über diesen Kanal zu mir kamen.
Meine klare vertragliche Abgrenzung von Beginn der Kooperation an: Ich lasse mir nicht vorschreiben, was ich in meinem seit 2014 aufgebauten Studio einsetze und wie ich Behandlungen durchführe. Mein Studio, meine Verantwortung, meine Freiheit. Warum sollte ich auch, denn alles was ich erreicht habe, habe ich selbst erarbeitet. Ich bin weder Franchise noch Fließband – und ich lasse mir von niemandem vorschreiben, womit ich arbeite, wenn es nicht durch Wissen, Sicherheit und geprüfte Grundlagen gedeckt ist.
Als ich in mehreren direkten Gesprächen wiederholt und konkret nach Sicherheitsdatenblättern fragte, bekam ich schließlich eine Antwort, die keine gute war: Sie existierten schlicht nicht. Das wurde mir vom Verantwortlichen selbst bestätigt.
Meine Reaktion: sofortiger Ausstieg. Ohne Verhandlung. Ohne zweite Chance. Einige Kolleginnen haben sich damals gewundert, warum ich mich so plötzlich zurückgezogen habe und warum der Kontakt dorthin nicht mehr besteht. Jetzt wisst ihr es.
SEHR WICHTIG
Was ich dir als Kundin damit sagen will:
Die Kundinnen aus dieser Kooperation sind nicht zu Schaden gekommen. Die eingesetzten Mengen, meine Technik und der Zeitraum und die Datenlage lassen keine gesundheitliche Beeinträchtigung erwarten. Und ich stehe dazu, weil ich mich seit 2013 selbst regelmäßig pigmentiere. Ich trage Farben in meiner Haut, die damals noch nicht mal ansatzweise REACH-konform sein konnten – weil es REACH noch nicht gab. Das ist meine persönliche Risikoabwägung, die ich bewusst und informiert getroffen habe. Ihr habt das Recht, von mir denselben Standard zu verlangen, nämlich informierte Entscheidungen, regelmäßige Überprüfungen und Fortbildungen, keine Marketing-Versprechen.
Ich kaufe dort, wo ich chargenbezogene Analysezertifikate von akkreditierten Laboren bekomme. Nicht weil es vorgeschrieben ist. Sondern weil es meine Basis einer vertrauensvollen Pigmentierung ist. Das Beste was ich für euch tun kann, ist mein Wissensdurst und Hang zum Perfektionismus sinnvoll und sicher zu nutzen😊
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
Buche jetzt deinen Termin. Mit geprüften, sicheren PMU-Pigmenten an einem meiner drei Standorte: Schloss Bedburg (Rhein-Erft-Kreis, nahe Köln und Düsseldorf), Schleiden (Eifel) oder Hamburg-Halstenbek. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen!
Diese Frage höre ich immer öfter, und ich freue mich, dass ihr sie stellt. Es gibt Studien, die zeigen, dass ein Teil injizierter Pigmente langfristig in nahegelegene Lymphknoten transportiert wird. Eine schwedische Bevölkerungsstudie von 2024 fand eine Assoziation zwischen tätowierten Personen und einem leicht erhöhten Lymphomrisiko von 21 Prozent.
Wichtig: Assoziation ist nicht Kausalität. Die Studienautoren selbst betonen, dass andere Faktoren – Lebensstil, Pigmentmenge, Zeitraum nicht ausgeschlossen wurden. Bewiesene Krebsauslösung durch PMU- oder Tattoo-Pigmente gibt es bislang nicht.
Gerade in sozialen Netzwerken werden Studienergebnisse oft vereinfacht oder reißerisch dargestellt. Wenn du dir unsicher bist, was du gelesen hast, frag mich direkt. Die Fragen von Kunden variieren häufig auch je nachdem, was gerade auf Social Media gepusht wird.
Was ich dir ehrlich sagen kann: Die Forschung ist aktiv. Das Thema wird ernst genommen. Und genau das zeigt, wie wichtig die Wahl der Pigmente und der Artistin ist. Ich trage das selbst in meiner Haut – ich nehme diese Frage also nicht auf die leichte Schulter.
Eine Frage, die ich regelmäßig bekomme: Kann ich nach dem PMU noch in die MRT? Kurze Antwort: Ja, in aller Regel problemlos.
Moderne PMU-Pigmente auf Basis von Eisenoxiden sind nicht ferromagnetisch und damit MRT-kompatibel. In seltenen Fällen kann ein leichtes Wärmeempfinden an der behandelten Stelle auftreten – das ist bekannt und harmlos. Ich empfehle, das MRT-Team vorab zu informieren, dass du PMU trägst.
Ich selbst war mehrfach im MRT und CT – zur Untersuchung von Nacken und Kiefer. Kein Wärmeempfinden, keine Reaktion. Das bestätigen auch meine Kundinnen. Eine gute Freundin von mir trägt Lippen-PMU, Augenbrauen und Lidstrich – die Augenbrauen und Lippen von mir, den Lidstrich hat sie vor 20 Jahren in Thailand machen lassen. Da wissen wir also nicht was verwendet wurde. Nach ihrem letzten MRT: kein Wärmeempfinden bei den PMU-Bereichen, ein leichtes Kribbeln an einem alten Tattoo. Der Unterschied liegt im Pigmenttyp und Menge – ältere Tattoo-Tinten enthielten oft andere Substanzen als moderne, geprüfte PMU-Pigmente.
Laserbehandlungen können chemische Abbauprodukte aus Pigmenten erzeugen, die ins Gewebe aufgenommen werden. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein Argument dafür, von Anfang an gut zu wählen. Wer die richtige Artistin wählt und qualitativ hochwertige, geprüfte Pigmente erhält, muss sich über Entfernung in der Regel keine Gedanken machen. Zudem ist wichtig auf die Experten zu hören. Modernes PMU soll nicht intensiv und für so viele Jahre wie möglich halten, sondern regelmäßig zart aufgefrischt werden, wenn das Permanent Make-up ausreichend verblasst ist. Nur so hat man immer das für dich natürlichste Ergebnis. Manche Kundinnen wünschen sich später mehr Intensität, besonders bei Augenbrauen und Lidstrich ist das jedoch nicht immer eine gute Idee. Wer den fachlichen Rat dabei ignoriert, riskiert ein Ergebnis, das schwer zu korrigieren ist. Meine Empfehlung: Lass es gar nicht erst so weit kommen.
Ich bin keine Resellerin. Ich bin keine bezahlte Markenbotschafterin. Ich bin unabhängige Expertin – und das aus Überzeugung.
Mein Studio befindet sich im Schloss Bedburg, einem der schönsten PMU-Standorte in NRW. Meine Kundinnen und Kunden kommen aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Köln, Düsseldorf, dem Rhein-Erft-Kreis, der Eifel und weit darüber hinaus
Sind PMU-Farben krebserregend?
Es gibt Studien, die eine statistische Assoziation zwischen Tattoos und einem leicht erhöhten Lymphom-Risiko zeigen – aber keinen Beweis für Kausalität (Zusammenhang). Für PMU im Gesicht mit modernen REACH-konformen Pigmenten gibt es keine belastbaren Belege für ein erhöhtes Krebsrisiko. Die Forschung ist aktiv, was zeigt, wie ernst das Thema genommen wird. Ich empfehle, bewusst zu wählen: die Artistin und die Pigmente.
Was bedeutet REACH-konform bei PMU-Farben?
REACH-konform bedeutet, dass die Farbe die EU-Anforderungen aus Anhang XVII der REACH-Verordnung erfüllt, also bestimmte verbotene Stoffe nicht enthält. Es ist jedoch keine behördliche Prüfung, sondern eine Herstelleraussage. Seriöse Hersteller belegen das mit chargenbezogenen Analysezertifikaten (CoA) von akkreditierten Laboren.
Gibt es BIO-zertifizierte PMU-Pigmente?
Nein – nicht im Sinne eines Bio-Siegels. In der Pigmentchemie bedeutet organisch lediglich, dass die Verbindung kohlenstoffbasiert ist, das hat nichts mit natürlicher Herkunft zu tun. Pflanzliche Farbstoffe sind für PMU-Anwendungen ungeeignet, weil sie nicht stabil genug sind, zu schnell abgebaut werden und ein höheres Allergiepotenzial haben. Der Begriff Bio-Pigment ist Marketing, nicht sinnvoll und kein Standard.
Kann ich nach meinem PMU in die MRT?
Ja, das ist in der Regel kein Problem. Moderne PMU-Pigmente auf Eisenoxid-Basis sind MRT-kompatibel. In seltenen Fällen kann ein leichtes Wärmeempfinden auftreten. Informiere das MRT-Team vorab, dass du Permanent Make-up trägst.
Wie erkenne ich eine seriöse PMU-Artistin?
Eine gute PMU-Artistin kann dir auf Nachfrage sagen, welche Pigmente sie einsetzt und wo sie diese bezieht. Sie hat Nachweise über Fortbildungen, arbeitet mit aktuellen, geprüften Materialien und ist transparent auch wenn Antworten unbequem sind. Wer auf Nachfrage nach Zertifikaten ausweicht, ist keine gute Wahl.
Dann lass uns sprechen.
Wenn du – wie meine Kundin Birgit mit dem Lippen-PMU Wunsch- überlegt hast, ob PMU für dich das Richtige ist, aber noch Bedenken hattest: Ich hoffe, dieser Artikel hat geholfen. Nicht weil ich dir Angst nehmen möchte, indem ich Dinge weg reden. Sondern weil es mir wichtig ist, dass du informiert zu entscheiden kannst.
Ich stehe für Qualität, Transparenz und PMU, das wirklich zu dir passt. Seit fast 20 Jahren, an drei Standorten in NRW und Hamburg, mit einem Anspruch, den ich täglich an mir selbst messe.
ÜBER DIE AUTORIN
Melanie Miniaci: Staatlich geprüfte medizinische Kosmetikerin seit 2006 | PMU Trainerin | TV-Expertin VOX (Makel? Los!) | Fachautorin (u.a Beauty Forum Medical, Kosmetik International) | Beauty Masters Jurorin 2024-2026 | 40+ Schulungen | GEDANKENtanken-Absolventin | Inhaberin Miderma
Standorte: Schloss Bedburg (bei Köln) | Schleiden (Eifel) | Hamburg-Halstenbek | miderma.de